Poffertjes Rezept: fluffige Mini-Pfannkuchen wie in den Niederlanden

Poffertjes Rezept für fluffige Mini-Pfannkuchen

Dieses Poffertjes Rezept ist perfekt, wenn du kleine, fluffige Mini-Pfannkuchen wie auf dem niederländischen Markt zu Hause machen möchtest. Poffertjes sind weich, leicht süßlich, außen zart gebräunt und innen wunderbar luftig. Klassisch werden sie warm mit etwas Butter und Puderzucker serviert. Genau diese Kombination macht sie so einfach und gleichzeitig so besonders.

Das Besondere an Poffertjes ist der Teig: Er wird traditionell mit Hefe zubereitet und enthält oft etwas Buchweizenmehl. Dadurch bekommen die kleinen Pfannküchlein eine feine, leicht nussige Note und eine besonders weiche Struktur. Du brauchst dafür idealerweise eine Poffertjes-Pfanne mit kleinen Mulden. Falls du keine hast, findest du weiter unten einfache Alternativen.

Dieses Rezept ist bewusst alltagstauglich gehalten. Du bekommst eine gelingsichere Version mit Hefe, praktische Tipps für die richtige Konsistenz, eine Variante ohne Buchweizenmehl, Hinweise zum Backen ohne Spezialpfanne und Ideen für süße Toppings. Wenn du klassische große Pfannkuchen suchst, passt auch mein Pfannkuchen Rezept sehr gut dazu. Für ein knusprigeres Frühstück ist das Waffeln Rezept eine schöne Alternative.

Was sind Poffertjes?

Poffertjes sind kleine niederländische Mini-Pfannkuchen, die meist in einer speziellen Pfanne mit runden Vertiefungen gebacken werden. Im Vergleich zu normalen Pfannkuchen sind sie kleiner, dicker und luftiger. Sie werden nicht wie Crêpes dünn ausgestrichen, sondern als kleine Teigportionen in Mulden gebacken.

Der Geschmack ist mild, leicht buttrig und angenehm süß. Typisch ist die Kombination aus warmen Poffertjes, einem Stückchen Butter und reichlich Puderzucker. Genau deshalb schmecken sie nach Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt, Urlaub in den Niederlanden und gemütlichem Sonntagsfrühstück zugleich.

Poffertjes ähneln Pfannkuchen, sind aber nicht einfach nur kleine Pancakes. Der Hefeteig macht den Unterschied. Er braucht etwas Ruhezeit, entwickelt dabei feine Luftblasen und sorgt später für die typische fluffige Mitte. Buchweizenmehl ist nicht zwingend nötig, bringt aber eine traditionelle Note und macht den Geschmack interessanter.

Warum dieses Poffertjes Rezept gut funktioniert

Dieses Rezept setzt auf eine Mischung aus Weizenmehl und Buchweizenmehl. Weizenmehl gibt Stabilität, Buchweizenmehl bringt Aroma. Die Hefe macht den Teig locker, während Milch, Ei und Butter für eine weiche, runde Textur sorgen. Der Teig ist etwas dickflüssiger als Crêpe-Teig, aber flüssiger als klassischer Rührteig.

Wichtig ist, den Teig nicht zu fest zu machen. Wenn er zu dick ist, werden die Poffertjes trocken und gehen nicht schön auf. Ist er zu dünn, laufen sie in der Pfanne auseinander und bleiben flach. Die ideale Konsistenz erinnert an dickflüssigen Pancake-Teig: Er läuft langsam vom Löffel, hält aber noch leicht seine Form.

Auch die Hitze spielt eine große Rolle. Poffertjes brauchen mittlere Hitze. Ist die Pfanne zu heiß, werden sie außen schnell dunkel, bleiben innen aber teigig. Ist sie zu kühl, bekommen sie keine schöne Bräunung und trocknen aus. Am besten backst du die erste Runde als Test und passt dann Hitze und Backzeit an.

Zutaten für ca. 35 bis 45 Poffertjes

Zutaten für Poffertjes mit Mehl Hefe Milch Butter und Puderzucker
Für klassische Poffertjes brauchst du nur wenige einfache Zutaten.

Für den Teig brauchst du:

  • 150 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei, Größe M
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 1 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 7 g
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillezucker, optional
  • etwas Butter oder neutrales Öl zum Backen

Zum Servieren:

  • Puderzucker
  • kleine Butterflöckchen
  • optional Ahornsirup, Honig, Beeren, Apfelmus, Schokosauce oder Zimt-Zucker

Wenn du kein Buchweizenmehl hast, kannst du die 100 g durch Weizenmehl ersetzen. Die Poffertjes werden dann etwas milder und weniger nussig, aber trotzdem lecker. Für die typischere Variante lohnt sich Buchweizenmehl jedoch sehr.

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Poffertjes Rezept: fluffige Mini-Pfannkuchen wie in den Niederlanden

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Dieses Poffertjes Rezept ist perfekt für kleine, fluffige Mini-Pfannkuchen wie auf dem niederländischen Markt. Die Poffertjes werden mit Hefe zubereitet, bekommen durch Buchweizenmehl eine feine nussige Note und schmecken warm mit Butter und Puderzucker besonders gut.

  • Author: Anna Müller
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: ca. 35 bis 45 Stück
  • Category: Dessert, Frühstück, süßer Snack
  • Method: Pfanne
  • Cuisine: Niederländisch inspiriert

Ingredients

Scale
  • 150 g Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei, Größe M
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 1 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 7 g
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillezucker, optional
  • Etwas Butter oder neutrales Öl zum Backen
  • Puderzucker zum Servieren
  • Kleine Butterflöckchen zum Servieren
  • Optional Ahornsirup, Honig, Beeren, Apfelmus, Schokosauce oder Zimt-Zucker

Instructions

  1. Lauwarme Milch in eine Schüssel geben.
  2. Zucker und Trockenhefe einrühren.
  3. Die Hefemischung 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
  4. Weizenmehl, Buchweizenmehl, Salz und optional Vanillezucker in einer großen Schüssel vermischen.
  5. Ei, Hefemilch und geschmolzene Butter dazugeben.
  6. Alles mit einem Schneebesen zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
  7. Den Teig abdecken und 45 bis 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  8. Die Poffertjes-Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
  9. Die Mulden leicht mit Butter oder neutralem Öl einfetten.
  10. Den Teig in einen Messbecher, eine kleine Kanne, einen Spritzbeutel oder eine Quetschflasche füllen.
  11. Jede Mulde etwa zu drei Vierteln mit Teig füllen.
  12. Die Poffertjes 1 bis 2 Minuten backen, bis die Ränder leicht fest werden und sich kleine Bläschen zeigen.
  13. Die Poffertjes mit einem Holzspieß, zwei kleinen Gabeln oder einem Teelöffel wenden.
  14. Die zweite Seite etwa 1 Minute goldgelb backen.
  15. Die Poffertjes direkt warm mit Butterflöckchen und reichlich Puderzucker servieren.

Notes

Wenn du kein Buchweizenmehl hast, kannst du es durch Weizenmehl ersetzen. Die Poffertjes werden dann milder, bleiben aber weich und lecker. Die Pfanne sollte nur mittlere Hitze haben, damit die Poffertjes außen goldgelb werden und innen fluffig bleiben. Ohne Poffertjes-Pfanne kannst du kleine Teigkleckse in einer gut beschichteten Pfanne backen.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 8 bis 10 Poffertjes
  • Calories: 280
  • Sugar: 6g
  • Sodium: 150mg
  • Fat: 8g
  • Saturated Fat: 4g
  • Unsaturated Fat: 4g
  • Trans Fat: 0g
  • Carbohydrates: 42g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 9g
  • Cholesterol: 55mg

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Zubereitung: So gelingen fluffige Poffertjes

1. Hefe vorbereiten

Gib die lauwarme Milch in eine Schüssel. Sie sollte wirklich nur lauwarm sein, nicht heiß. Rühre Zucker und Trockenhefe ein und lasse die Mischung etwa 5 bis 10 Minuten stehen. Wenn sich kleine Bläschen bilden, ist die Hefe aktiv.

Ist deine Milch zu heiß, kann die Hefe geschwächt werden. Ist sie zu kalt, dauert das Aufgehen länger. Handwarm ist ideal.

2. Teig anrühren

Poffertjes Teig mit Hefe in einer Schüssel anrühren
Der Teig sollte dickflüssig, glatt und nach der Ruhezeit leicht luftig sein.

Vermische Weizenmehl, Buchweizenmehl, Salz und optional Vanillezucker in einer großen Schüssel. Gib das Ei, die Hefemilch und die geschmolzene Butter dazu. Verrühre alles mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig.

Der Teig darf kleine Luftblasen haben, sollte aber keine trockenen Mehlklümpchen enthalten. Wenn er sehr dick wirkt, gib esslöffelweise etwas Milch dazu. Wenn er zu flüssig ist, rühre einen Esslöffel Mehl ein.

3. Teig ruhen lassen

Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lasse den Teig 45 bis 60 Minuten an einem warmen Ort gehen. Er sollte sichtbar lockerer werden und kleine Bläschen bilden.

Die Ruhezeit ist wichtig. Sie sorgt nicht nur für Volumen, sondern auch für Geschmack. Wenn du es eilig hast, kannst du die Ruhezeit auf etwa 30 Minuten verkürzen, aber die Poffertjes werden mit etwas mehr Geduld deutlich fluffiger.

4. Pfanne erhitzen

Erhitze die Poffertjes-Pfanne auf mittlerer Stufe. Fette die Mulden leicht mit Butter oder neutralem Öl ein. Am einfachsten geht das mit einem Pinsel oder etwas Küchenpapier.

Die Pfanne sollte heiß genug sein, damit der Teig direkt leicht stockt, aber nicht so heiß, dass die Unterseite sofort dunkel wird. Ein kleiner Tropfen Teig eignet sich gut als Test.

5. Teig einfüllen

Fülle den Teig in einen Messbecher, eine kleine Kanne, einen Spritzbeutel oder eine Quetschflasche. So kannst du die Mulden sauber befüllen. Gib in jede Mulde so viel Teig, dass sie etwa zu drei Vierteln gefüllt ist.

Fülle nicht bis ganz oben. Der Teig geht beim Backen noch etwas auf.

6. Poffertjes wenden

Backe die Poffertjes etwa 1 bis 2 Minuten, bis die Ränder leicht fest werden und sich kleine Bläschen an der Oberfläche zeigen. Wende sie dann mit einem Holzspieß, zwei kleinen Gabeln oder einem Teelöffel.

Die zweite Seite braucht meist nur noch etwa 1 Minute. Die Poffertjes sollen goldgelb sein und innen weich bleiben.

7. Warm servieren

Serviere die Poffertjes am besten direkt warm. Gib ein paar Butterflöckchen darüber und bestäube sie großzügig mit Puderzucker. Genau so schmecken sie klassisch und besonders gut.

Rezeptkarte: Poffertjes

Vorbereitung: 15 Minuten
Ruhezeit: 45 bis 60 Minuten
Backzeit: 15 bis 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
Menge: ca. 35 bis 45 Stück
Schwierigkeit: einfach
Küche: niederländisch inspiriert
Kategorie: Dessert, Frühstück, süßer Snack

Zutaten

150 g Weizenmehl, 100 g Buchweizenmehl, 250 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 30 g geschmolzene Butter, 1 TL Zucker, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Prise Salz, optional 1 TL Vanillezucker, Butter oder Öl zum Backen, Puderzucker und Butter zum Servieren.

Kurzanleitung

Hefe mit lauwarmer Milch und Zucker verrühren. Mehle mit Salz mischen. Ei, Hefemilch und geschmolzene Butter einrühren. Den Teig 45 bis 60 Minuten gehen lassen. Poffertjes-Pfanne erhitzen, Mulden fetten, Teig einfüllen und die Mini-Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb backen. Warm mit Butter und Puderzucker servieren.

Brauche ich eine spezielle Poffertjes-Pfanne?

Eine Poffertjes-Pfanne ist ideal, weil sie die typische runde, leicht gewölbte Form erzeugt. Sie hat kleine Mulden, in denen der Teig gleichmäßig aufgeht. Dadurch werden die Poffertjes schön dick und fluffig.

Du kannst das Rezept aber auch ohne Spezialpfanne machen. In einer gut beschichteten Pfanne setzt du kleine Teigkleckse mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel hinein. Sie werden dann etwas flacher und weniger perfekt rund, schmecken aber trotzdem sehr gut.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Takoyaki-Pfanne oder eine kleine Pancake-Pfanne mit Mulden. Wichtig ist nur, dass die Hitze gleichmäßig verteilt wird und du die Mulden gut fettest.

Poffertjes ohne Buchweizenmehl

Buchweizenmehl gibt Poffertjes eine feine, leicht herzhafte Note. Es ist aber nicht zwingend notwendig. Wenn du keines hast, kannst du einfach 250 g Weizenmehl verwenden.

Die Konsistenz bleibt gut, der Geschmack wird milder und etwas näher an klassischen Pancakes. Für Kinder oder Gäste, die den nussigen Geschmack von Buchweizen nicht kennen, ist diese Variante oft besonders beliebt.

Wenn du nur wenig Buchweizenmehl verwenden möchtest, starte mit 50 g Buchweizenmehl und 200 g Weizenmehl. So bekommst du ein sanftes Aroma, ohne dass der Teig zu kräftig schmeckt.

Schnelle Poffertjes ohne Hefe

Wenn du keine Zeit für Hefeteig hast, kannst du eine schnelle Variante mit Backpulver machen. Sie schmeckt weniger traditionell, ist aber praktisch für spontanen Besuch.

Ersetze die Hefe durch 2 TL Backpulver und lasse die Ruhezeit weg. Der Teig kann nach 5 bis 10 Minuten direkt gebacken werden. Die Poffertjes werden etwas weniger aromatisch und nicht ganz so elastisch, aber trotzdem weich und lecker.

Für die beste Textur bleibt die Hefeversion klar die bessere Wahl. Für einen schnellen süßen Snack ist die Backpulver-Variante aber absolut brauchbar.

Die besten Toppings für Poffertjes

Poffertjes mit Toppings wie Puderzucker Butter Beeren und Schokosauce
Poffertjes lassen sich klassisch mit Butter und Puderzucker oder kreativ mit Beeren, Sirup und Schokolade servieren.

Klassisch servierst du Poffertjes mit Butter und Puderzucker. Diese einfache Kombination ist nicht zufällig so beliebt: Die Butter schmilzt auf den warmen Mini-Pfannkuchen, der Puderzucker legt sich fein darüber und alles schmeckt weich, süß und rund.

Sehr gut passen auch:

  • Zimt und Zucker
  • frische Erdbeeren oder Himbeeren
  • Apfelmus
  • warme Kirschen
  • Vanillesauce
  • Schokosauce
  • Ahornsirup
  • karamellisierte Banane
  • Nussmus
  • gehackte Haselnüsse oder Mandeln

Wenn du ein saisonales, hausgemachtes Topping möchtest, kannst du Poffertjes auch mit selbst gemachtem Sirup servieren. Dazu passt zum Beispiel ein milder Honig-Ersatz wie im Löwenzahnhonig Rezept.

Herzhafte Poffertjes: Geht das?

Ja, du kannst Poffertjes auch herzhaft servieren. Dafür lässt du Vanillezucker weg und reduzierst den Zucker im Teig auf eine kleine Prise. Der Grundteig bleibt neutral genug, um mit herzhaften Zutaten kombiniert zu werden.

Lecker sind herzhafte Poffertjes mit Frischkäse, Kräutern, Räucherlachs, Avocado, Tomaten, Ziegenkäse oder etwas Kräuterquark. Auch als kleine Häppchen für ein Buffet funktionieren sie gut.

Trotzdem sind klassische süße Poffertjes die bekannteste Variante. Für den ersten Versuch würde ich das Grundrezept mit Butter und Puderzucker empfehlen. Danach kannst du kreativ werden.

Häufige Fehler beim Poffertjes Backen

Poffertjes Teig wird in eine Poffertjes Pfanne gefüllt
Eine Poffertjes-Pfanne sorgt für die typische runde Form der Mini-Pfannkuchen.

Der Teig geht nicht auf

Wenn der Teig nicht aufgeht, war die Hefe möglicherweise alt, die Milch zu heiß oder der Ruheort zu kalt. Prüfe beim nächsten Mal zuerst, ob die Hefemilch nach 5 bis 10 Minuten leicht schäumt. Wenn nichts passiert, ist die Hefe vermutlich nicht aktiv genug.

Die Poffertjes werden trocken

Trockene Poffertjes entstehen oft durch zu lange Backzeit oder zu hohe Hitze. Sie sollen nur goldgelb werden und innen weich bleiben. Backe sie lieber etwas kürzer und serviere sie direkt warm.

Die Poffertjes sind innen roh

Dann war die Pfanne zu heiß. Außen bräunen sie schnell, aber innen hat der Teig keine Zeit zu garen. Reduziere die Hitze und backe die nächste Runde etwas langsamer.

Die Poffertjes kleben fest

Die Mulden müssen gut gefettet und ausreichend heiß sein. Verwende außerdem keine scharfen Metallwerkzeuge, wenn deine Pfanne beschichtet ist. Ein Holzspieß ist ideal zum Wenden.

Der Teig ist zu flüssig

Rühre 1 bis 2 EL Mehl ein und lasse den Teig noch einige Minuten stehen. Er sollte dickflüssig sein, aber nicht fest.

Der Teig ist zu dick

Gib esslöffelweise Milch dazu, bis er langsam vom Löffel läuft. Ein zu dicker Teig lässt sich schwer einfüllen und ergibt kompakte Poffertjes.

Poffertjes werden in der Pfanne goldbraun gebacken und gewendet
Poffertjes werden gewendet, sobald die Ränder fest werden und die Oberfläche kleine Bläschen zeigt.

Poffertjes vorbereiten und aufbewahren

Poffertjes schmecken frisch aus der Pfanne am besten. Du kannst sie aber gut vorbereiten, wenn du Gäste erwartest.

Der Teig kann abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen. Verwende dafür am besten etwas weniger Hefe, etwa 4 bis 5 g Trockenhefe statt 7 g. Am nächsten Tag lässt du den Teig 20 bis 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen und backst ihn dann wie beschrieben.

Fertig gebackene Poffertjes halten sich 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Verpacke sie luftdicht, damit sie nicht austrocknen. Zum Aufwärmen kannst du sie kurz in der Pfanne, im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Besonders gut werden sie, wenn du sie in der Pfanne mit einem kleinen Stück Butter kurz auffrischst.

Einfrieren funktioniert ebenfalls. Lasse die Poffertjes vollständig abkühlen, friere sie portionsweise ein und erwärme sie später direkt aus dem Tiefkühler oder nach kurzem Antauen. Sie sind dann nicht ganz so perfekt wie frisch, aber immer noch sehr lecker.

Poffertjes für Kinder und Familie

Poffertjes sind ideal für Kinder, weil sie klein, weich und gut zu greifen sind. Du kannst sie als süßes Frühstück, Snack am Nachmittag oder kleines Dessert servieren. Für Kinderportionen reicht oft schon eine kleine Schale mit Puderzucker oder etwas Obst dazu.

Wenn du den Zucker reduzieren möchtest, ist das problemlos möglich. Im Teig selbst steckt nur wenig Zucker. Die Süße kommt hauptsächlich über das Topping. Du kannst also weniger Puderzucker verwenden und stattdessen Beeren, Apfelmus oder Banane dazugeben.

Für Geburtstage oder Brunch-Buffets kannst du eine kleine Poffertjes-Station vorbereiten: warme Mini-Pfannkuchen, Puderzucker, Butter, Obst, Schokosauce und vielleicht etwas Zimt-Zucker. So kann sich jeder seine Lieblingsvariante zusammenstellen.

Poffertjes im Vergleich zu Pfannkuchen, Pancakes und Struwen

Poffertjes sind kleiner und luftiger als klassische deutsche Pfannkuchen. Sie werden in einzelnen Mulden gebacken und nicht als großer Fladen in der Pfanne gewendet. Dadurch bekommen sie ihre typische Form.

Im Vergleich zu amerikanischen Pancakes sind Poffertjes meist feiner und weniger kompakt. Pancakes werden oft mit Backpulver gemacht, Poffertjes traditionell mit Hefe. Die Hefe sorgt für eine andere Struktur und ein leichtes Aroma.

Auch Struwen haben eine Verbindung zu Hefeteig und Pfannkuchen. Wenn du solche traditionellen Hefe-Pfannkuchen spannend findest, ist das Struwen Rezept eine passende Ergänzung. Poffertjes sind jedoch kleiner, meist süßer serviert und stärker mit der niederländischen Küche verbunden.

Servierideen für Brunch, Dessert und Kaffeezeit

Für einen Brunch kannst du Poffertjes mit frischem Obst, Joghurt, Nüssen und Sirup servieren. Sie passen gut neben Waffeln, Pancakes, Croissants und Obstsalat. Da sie klein sind, kann jeder mehrere Varianten probieren.

Als Dessert wirken Poffertjes besonders schön, wenn du sie auf einem großen Teller stapelst, mit Puderzucker bestäubst und mit Beeren dekorierst. Dazu passt Vanillesauce oder eine Kugel Eis.

Zur Kaffeezeit reichen Butter und Puderzucker völlig aus. Gerade diese schlichte Variante ist oft die beste. Wenn du Gäste hast, kannst du die Poffertjes warm halten, indem du sie kurz bei niedriger Temperatur in den Ofen stellst. Decke sie dabei locker ab, damit sie nicht austrocknen.

FAQ zum Poffertjes Rezept

Kann ich Poffertjes ohne Poffertjes-Pfanne machen?

Ja, das funktioniert. Setze kleine Teigportionen in eine beschichtete Pfanne und backe sie wie Mini-Pancakes. Sie werden flacher und weniger rund, aber der Geschmack bleibt sehr gut.

Kann ich den Poffertjes-Teig am Abend vorher vorbereiten?

Ja. Lasse den Teig abgedeckt im Kühlschrank gehen. Verwende etwas weniger Hefe und lasse ihn vor dem Backen kurz Raumtemperatur annehmen. Wenn er zu dick geworden ist, rühre etwas Milch ein.

Warum werden meine Poffertjes nicht fluffig?

Meist liegt es an zu kurzer Ruhezeit, alter Hefe oder falscher Teigkonsistenz. Der Teig sollte sichtbar Bläschen bilden und dickflüssig sein. Auch zu hohe Hitze kann verhindern, dass die Poffertjes innen schön aufgehen.

Kann ich Poffertjes ohne Buchweizenmehl machen?

Ja. Ersetze das Buchweizenmehl durch Weizenmehl. Der Geschmack wird milder, die Poffertjes bleiben aber weich und lecker.

Kann ich Poffertjes einfrieren?

Ja. Lasse sie abkühlen, friere sie portionsweise ein und wärme sie später kurz auf. Am besten schmecken sie, wenn du sie in einer Pfanne mit wenig Butter erwärmst.

Was passt am besten zu Poffertjes?

Klassisch passen Butter und Puderzucker. Sehr gut schmecken auch Beeren, Apfelmus, Zimt-Zucker, Ahornsirup, Vanillesauce oder Schokosauce.

Fazit: Dieses Poffertjes Rezept bringt niederländisches Marktgefühl nach Hause

Dieses Poffertjes Rezept ist einfach, gemütlich und perfekt, wenn du fluffige Mini-Pfannkuchen mit wenig Aufwand selber machen möchtest. Die Hefeversion braucht etwas Ruhezeit, belohnt dich aber mit einer weichen, luftigen Textur und einem feinen Geschmack. Mit Buchweizenmehl werden die Poffertjes besonders aromatisch, ohne Buchweizenmehl bleiben sie mild und familienfreundlich.

Am besten schmecken sie frisch aus der Pfanne mit Butter und Puderzucker. Du kannst sie aber auch mit Obst, Sirup, Schokolade oder herzhaften Toppings servieren. Ob zum Frühstück, Brunch, Kindergeburtstag, Dessert oder zur Kaffeezeit: Poffertjes sind kleine Pfannkuchen, die sofort gute Laune machen.

Für die WordPress-Rezeptkarte solltest du Poffertjes als Rezeptnamen verwenden, die Zeiten im ISO-Format hinterlegen, echte Bilder des fertigen Gerichts einfügen und keine Bewertungen markieren, solange es keine echten Nutzerbewertungen gibt.

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